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Naturgewalten (Sturm Ela)

Sturm Ela machte uns wieder mal ganz deutlich klar: Gegen Mutter Natur kommt niemand an. Eine große Gewitterfront mit schweren Orkanböen und extrem starken Downbursts (Fallwinden) überquerte in der Nacht vom 09.06.2014 auf den 10.06.2014 viele Teile Nordrhrein-Westfalens. Sturm Ela gehört zu den schwersten Unwettern in NRW in den vergangenen Jahrzehnten.

Auch mein Wohnort (Castrop-Rauxel) blieb von Sturm Ela nicht verschont. Welche Naturgewalten in dieser Sturm/Orkan Nacht geherrscht haben mussten, möchte ich mit meinen Fotos verdeutlichen, die ich am Morgen danach geschossen habe. Alle Aufnahmen stammen aus meiner direkten Umgebung. Bäume wurden nicht nur abgeknickt, sie wurden regelrecht aus dem Boden "gehebelt". Egal ob sie auf einer Wiese standen oder mit Asphalt umgeben waren. Nichts konnte diesen extrem starken Sturm aufhalten.

Die Ironie bei meinem "Fotoshooting": Das Wetter an dem Morgen danach war einfach nur herrlich. Die Sonne lachte von einem strahlend blauen Himmel herab, bei sehr sommerlichen Temperaturen. Man konnte sich wirklich nur sehr schwer vorstellen, dass in der Nacht davor ein Unwetter mit ungeheuren Ausmaßen in NRW getobt hatte.

Nur einige Meter von meiner Haustür entfernt: Eine große und sehr stattliche Kastanie hatte es voll erwischt.

 

Weiter ging es in Richtung Ickern (Castrop-Rauxel)

Abgeknickte und ausgehebelte Bäume überall

 

Hier hatte es eine komplette Ampelanlage erwischt. Die offenen Stromleitungen wurden schon in der Nacht des Sturmes von der Feuerwehr "tot" gelegt.

 

Es ist nicht immer ratsam sein Auto unter Schatten spendenden Bäumen zu parken :-(

 

In Ickern am Marktplatz:
Baumriesen mit gewaltigem Wurzelwerk auf der Wiese vom Kirchenplatz wurden zu Spielzeug für Sturm Ela.

 

Jede Menge Bäume lagen überall kreuz und quer herum.

 

Sturm Ela, für mich das bis Dato gewaltigste Unwetter, das ich bisher (life) erlebt habe.

Bilder von starken Unwettern in anderen Regionen sieht man oft im Fernsehen.
Doch es ist schon ein enormer Unterschied, wenn man selbst vor einem "gefällten" Baumriesen steht, als wenn man solche Szenarien im TV sieht.
Und irgendwie beschleicht einem bei solchen "realen" Anblicken ein mulmiges, beklemmendes Gefühl und macht schon etwas "Angst" . . .

 

 

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