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Eichenprozessionsspinner: Vorsicht geboten !!!

Aus aktuellem Anlass:

Jetzt sind sie wieder unterwegs, diese kleinen harmlos aussehenden Raupen. Wie es der Name schon sagt, hauptsächlich sind Eichen die Wirtspflanzen/Wirtsbäume dieser Raupen. An den Rinden der Eichen kann man jetzt im Juni oftmals wahre Völkerwanderungen dieser haarigen Gesellen beobachten. Die Raupen wandern den Stamm hoch bis in die Baumkronen um sich von den Eichenblättern zu ernähren. Der sich später aus den Raupen entwickelte nachtaktive Falter ist harmlos. Gefährlich ist er im Raupenstadium. Und zwar sind es die Haare der Raupen die bei Berührung und Kontakt toxische Reaktionen beim Menschen auslösen.

Diese feinen Haare besitzen Widerhaken und setzen sich leicht an Kleidung und Schuhen ab. Sie sondern das Nesselgift "Thaumetopein" ab, was für uns Menschen sehr gefährlich werden kann. Dieses Gift kann Asthma auslösen und weitere Atemwegserkrankungen mit Schwindel, Fieber und Müdigkeit als Begleiterscheinungen. Bishin zur akuten Atemnot und weiteren Schockreaktionen!

Von daher ist höchste Vorsicht geboten bei Sichtung dieser stark behaarten Raupen. Berührung und Kontakt mit diesen Raupen unbedingt vermeiden und generell Abstand halten. Und nicht zu vergessen, selbst wenn sich die Raupen verpuppt haben oder sich auch schon zu harmlosen Faltern entwickelt haben, die feinen abgestossenen Haare bleiben in den Raupennestern zurück und sind auch weiterhin für den Menschen gefährlich.

Gebiete die mit diesen Raupen befallen sind, werden vorsorglich abgesperrt und man sollte sich unbedingt an die Anweisungen, bzw. Vorschriften halten, und nicht die Absperrungen übergehen/umgehen um sich den Raupen zu nähern.

 

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