Flora und Pilze

Pilze in freier Natur kommen in der heutigen Zeit für mich nur noch als interessante und schöne Fotomotive in Frage und nicht mehr in den Kochtopf ;-)

Beliebt bei Biene & Co

Die Artenvielfalt der Wildblüher ist enorm, auch bei uns im Ruhrgebiet. Wildblüher sind recht anspruchslos und brauchen auch keine Hege und Pflege von Menschenhand, wenn sie sich in ihrer ursprünglichen Umgebung (freie Natur) ungestört und frei entfalten können. Relativ viele Wildblüher Arten wurden schon im Laufe der Zeit von Pflanzenexperten kultiviert um sie auch in Gärten als Zierpflanzen einzusetzen. Obwohl nichts gegen eine Kultivierung von Wildblühern spricht, befasse ich mich doch lieber mit den Wildpflanzen, die ich draußen in freier Natur in Wald, Feld und Flur entdecke. Leider werden immer noch viele Wildblumen und Wildgräser als „Unkraut“ abgetan und dementsprechend mit der Sense, dem Freischneider oder dem Rasenmäher entsorgt. Dabei hat jedes „wilde“ Gewächs, so unscheinbar es auch aussehen mag, eine wichtige Aufgabe in der Natur.

Nehmen wir nur mal Bienen, Hummeln und Co. Für diese Insekten stellt Mutter Natur ganz spezielle Wildblumen zur Verfügung. Diese speziellen Arten sind besonders nährstoffreich für viele verschiedene Summer und Brummer. Die „Wilde Flora“ hat auch jede Menge an wild wachsenden Kräutern zu bieten. Viele verschiedene „wilde“ Kräuter wurden früher in der Heilkunde angewendet. Und noch heute schwören Kräuter-Experten auf die verlässliche Wirkung von Kräutern. Kräuterpflanzen sind aber nicht nur dem Menschen nützlich, sie stehen auch verschiedenen Insekten als Wirtspflanze (Futterpflanze) zur Verfügung.