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Wildblüher und Kräuter - Seite 3

 

Jakobskraut (Senecio jacobaea)

 

Wurde dieses Wildkraut von unseren Vorfahren als Heilpflanze auch sehr geschätzt, so wird es heute wegen seinem Giftgehalt nicht mehr als Heilpflanze eingesetzt. Alle Teile dieser Pflanze sind giftig und verursachen bei Tieren, insbesondere bei Weidetieren wie Pferde und Rinder, ernsthafte Leberschäden die sogar tödlich enden können. Für Insekten dagegen ist das Jakobskraut sehr wichtig. Der Jakobskrautbär (Falter) benötigt diese Pflanze unbedingt als Futterpflanze seiner abgelegten Larven (Raupen). Dieser Falter bzw. die Raupen dieses Falters, nähren sich ausschließlich nur vom Jakobskraut, von daher auch die Namensgebung. Man sollte sich aber auch nicht von der allgemeinen Panikmache dieser „Giftpflanze“ anstecken lassen. Fakt ist, das Jakobskraut ist giftig und kann von Tieren, in größeren Mengen gefressen auch zum Tod führen. Doch Weidetieren schmeckt dieses bittere Kraut gar nicht und lehnen es von daher weitgehend ab.

kleine Bilder links:

Jakobskrautbär (Falter)

Jakobskrautbär (Raupe)