Fahrradtour am 16.Juli 2018 – Stever-Aue (Olfen) und Stausee in Haltern

Die Stever-Aue in Olfen war schon immer mal ein begehrtes Ziel für mich. Lt. Recherchen im Internet, soll es dort eine schöne und interessante Gegend sein. Auch Naturfotografen sollen dort auf ihre Kosten kommen. Storche brüten dort regelmäßig jedes Jahr auf’s neue. Ok, jetzt Mitte Juli war die Brutzeit der Storche ja eh schon fast vorbei. Der Nachwuchs ist schon groß und übt sich jetzt schon mit Unterstützung der Eltern im Fliegen. Denn es dauert nicht mehr lange, dann geht sie los die große und lange Flugreise nach Afrika. Dafür müssen die Jungstorche aus diesem Jahr sehr gut drauf vorbereitet werden. Sie müssen viel lernen, den perfekten Gleitflug, das Ausnutzen der Thermik, um während der langen Flugreise Energie zu sparen und vieles mehr.

Angekommen an der Stever-Aue. Der erste Eindruck, der erste Anblick sah noch sehr viel versprechend aus. Großflächiges wildes Weideland . . . auf dem sich weit in der Ferne eine kleine Truppe von Longhörnern aufhielt. Auf den Bildern hier leider nicht zu sehen.

 

Weiter ging es mit dem Fahrrad über einen Schotterweg. Nach ca. 200 Metern waren wir direkt an der Stever (Fluß).

Von Tieren, Wasservögel und/oder Storchen keine Spur. Eine wahre Einöde.

Und genau hier an dieser Stelle, war dann Ende im Gelände. Der Weg war hier zu Ende. Keine Beschilderung wo es weiter geht. Direkt hier an dieser Stelle etwas rechts gelegen, gab es zwar ein kleines Restaurant, aber da extra nachzufragen, diese Lust verspürte ich absolut nicht. Im Internet stand zwar, dass die Wege an der Steveraue entlang, teilweise über stark befahrene Hauptstrassen führte. Aber das jetzt zu suchen und sich mit dem Fahrrad in den Hauptverkehr zu begeben, nein Danke !

Also hieß es, von hier aus umkehren und den selben kurzen Schotterweg entlang der Stever zurück radeln.

 

Halt stop!

 

Da ! Ein Storch :-)

 

Wieder an unserem Startpunkt der Stever-Aue angelangt, fuhren wir eine Brücke hoch.

Von dort oben hatte man einen recht schönen Ausblick auf das umliegende Land.

 

Von dort aus radelten wir dann weiter in Richtung Haltern.

Immer schön auf den Landstraßen entlang. Zu beiden Seiten, viel Feld und Wald.

Dann, wir waren in der Höhe von Gut Eversum, das ist ein Tier-und Freizeitpark der zwischen Olfen und Haltern liegt, kam ich doch noch auf meine Kosten, was Störche betrifft. Plötzlich waren insgesamt sechs Störche am Himmel zu sehen. Sie kreisten verdammt hoch. Mir kam es so vor, als wäre es eine komplette Storchenfamilie. Die Eltern brachten wohl dem Nachwuchs (also vier Jungstorche) das Hochschrauben mit Hilfe der Therme bei. Sie zeigten ihrem Nachwuchs, wie man die Therme dafür richtig nutzt.

Es machte Spaß und es war echt interessant die Flugschule der Storche zu beobachten. Die Bilder sind zwar mehr als „bescheiden“, aber als Belegbilder sicherlich verwertbar. Die Storche befanden sich alle in gleicher Höhe am Himmel. Mit dem bloßen Auge waren sie nur sehr schwer auszumachen, zumal ich auch noch einen blöden Standort hatte mit viel grellem Gegenlicht von der Sonne. So hatte ich echt meine Probleme, sie mit Blick durch die Kamera am Himmel zu finden. Sie kreisten eine ganze Weile lang am Himmel. Geschätzte Höhe, zwischen 150 und 200 Meter.

 

So elegant flogen die Eltern, schön mit langgestreckten Beinen . . .  Ich nehme ja mal stark an, daß es die Eltern waren.


 

Und so flog der Nachwuchs  Noch etwas unbeholfen, wohin nur mit den langen Beinen?


 

Ich versuchte alle sechs Storche auf einem Bild zu bekommen. Das gelang mir aber nicht.

Nun, es gelang mir dann aber doch, zumindest vier Storche zusammen auf ein Bild zu bannen.

Wie gesagt, sie flogen sehr hoch . . .

Noch ein paar Übungs „Flugstunden“ und dann haben es die Jungen Störche sicher ebenso gut drauf wie die Altstorche

 

Nachfolgende Aufnahmen zeigen den Stausee in Haltern von zwei verschiedenen Standorten. Der Haltener Stausee ist recht groß. Es schließt sich dort eine Talsperre und auch ein Badestrand (Silbersee II) an. Wie und wo genau die Grenzen von dem einen Wassergebiet zum anderen liegen, konnte man nicht mit Bestimmtheit sagen. Man bekommt von den Fahrradwegen, sowie von der Strasse aus, nicht viele freie Blicke auf die großen Gewässer in Haltern. 

 

Hier befanden wir uns auf einer kleinen Brücke. Zur rechten dieses:

 

Und zur linken diese Ansicht:

 

An einer Stelle am Ufer des Haltener Stausees verweilte eine kleine Schwanenfamilie.

Hier der Schwanenpapa:

 

Und etwas abgelegen, die Schwanenmama mit ihren beiden Kindern:

 

Nicht lange, nach diesen beiden Bildern, machte sich Vater Schwan auf, um zu seiner kleinen Familie zu schwimmen.

 

Und hier ein Schnappschuss von der kompletten Schwanenfamilie

 

Noch ein paar Impressionen vom Stausee in Haltern in Bildern fest gehalten, ging es danach in Richtung Heimat.

 

Auf dem Rückweg . . . . noch einmal angehalten für dieses Bild :-)

Betrifft das letzte Bild hier: Zu faul, die Kamera aus der Tasche zu holen, so musste das Handy herhalten. Wie auch einige andere Bilder hier in diesem Beitrag mit dem Handy gemacht wurden. Zuhause am PC dann noch mal über Google Maps unsere Fahrradtour markiert. So kamen wir mindestens auf 70 Kilometer, die wir an diesem Tag per Fahrrad abgestrampelt haben.