02.07.2018

Noch sind sie da

Noch kann ich sie regelmäßig in meinen Fotorevieren beobachten, den Kiebitz, den Kampfläufer, die Bachstelze und den Flußregenpfeifer. Manche finden sich zur Brutzeit bei uns ein und verweilen auch den ganzen Sommer bei uns. Andere dagegen sind Durchzügler, die einen kurzen Zwischenstopp einlegen, je nachdem. Doch sobald sich der Sommer dem Ende neigt, zieht es sie wieder fort in jene Gebiete/Regionen, wo es sich in der Winterzeit einfach besser aushalten (wärmebedingt) lässt.

Kiebitz

 

Kampfläufer (Männchen)

 

Bachstelze

 

Bachstelze im Jugendkleid (Jungvogel)

 

Flußregenpfeifer

 

Der Graureiher bleibt uns aber ganzjährig erhalten. Ist das Nahrungsangebot im Winter auch nicht so üppig wie in den Sommermonaten, so weiß der recht schlaue Graureiher sich auch in der kalten Jahreszeit zu behelfen. „In der Not frisst der Daiwel auch Fliegen“ – Der Graureiher dann Regenwürmer.

 

Die Blässhühner bleiben uns ebenfalls auch im Winter treu. Auch sie können die Kälte gut ab. Auf den folgenden Bildern ein fast erwachsenes Blässhuhn, dass dieses Jahr, vor einigen Wochen, das Licht der Welt erblickt hat. Es ist schon alt genug um sich alleine, ohne den Schutz der Eltern, auf die Futtersuche zu machen. Dieses junge Blässhuhn wird für den kommenden Winter genauso gut von Mutter Natur ausgestattet sein, wie die Blässhühner, die schon mehrere Winter gut überstanden haben.